Nachhaltig agieren, nutzwertorientiert reagieren

Werder Feinwerktechnik verfügt über ein Produktspektrum, das von Sprinkleranlagen bis hin zu Implantaten reicht. Um in allen Bereichen wirtschaftlich fertigen zu können, setzt die Firma auf das breite Produktportfolio von Vischer & Bolli, inklusive dem Wissen, wo was optimal einzusetzen ist

Das Produktspektrum reicht von Komponenten für Sprinkleranlagen bis hin zu Implantaten in der Human- und Veterinärmedizin. Dementsprechend gestalten sich beim Unternehmen Werder Feinwerktechnik die Bearbeitungssituationen und Losgrössen. Die Anforderungen an das Equipment und die Werkzeuge können so unterschiedlicher kaum sein. Um in allen Bereichen wirtschaftlich zu fertigen und damit weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, setzt man deshalb auf das Produktportfolio inklusive dem Wissen, wo was optimal einzusetzen ist, von Vischer &  Bolli.

In Veltheim bei der Werder AG Feinwerktechnik hat man vor sechs Jahren begonnen, die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Vischer & Bolli zu intensivieren. Gründe dafür, gibt es für Geschäftsführer André Stäger genug. Zunächst ist das ein enorm breites Werkstückspektrum, für das man sowohl beim Fräsen wie beim Drehen auf entsprechende Werkzeuge zurückgreifen kann. Eine Werkzeugpalette, die in Veltheim mit Performance, Standzeiten und Wirtschaftlichkeit  überzeugen kann. Für André Stäger sind es allerdings noch weitere Faktoren, die das Unternehmen Werder Feinwerktechnik durch die Zusammenarbeit weiterbringen: „Vischer & Bolli kann uns vom High-End-Produkt bis hin zu Low Cost, von OSG, M.A. Ford über Denitool bis Kyocera alles anbieten. Das ist für uns wichtig, weil auch wir auf Kosten achten müssen. Häufig ist aber die Qualität der Werkzeuge wichtiger, der Preis sekundär. Deshalb kommt uns diese breite Produktplatte sehr entgegen. Viel wichtiger aber bei Vischer & Bolli ist die Tatsache, dass man über Mitarbeiter verfügt, die wissen, wo was optimal einzusetzen ist.“

So setzt man in Veltheim im Bereich Drehen beispielsweise sowohl Wendeplatten von Denitool wie Kyocera ein. Denitool ist in bestimmten Bereich mit Nischenprodukten und auf Sonderwerkzeuge sowie das Langdrehen spezialisiert. Kyocera unterscheidet sich hier überwiegend mit Standardwerkzeugen. Sind bei Denitool die Wendeplatten geschliffen, sind die bei Kyocera gepresst. Unterschiede, die sich natürlich auch auf den Preis der Werkzeuge auswirkt. Beim Fräsen von Produkten für die Medizinaltechnik dagegen brachte Roland Wyss, Anwendungstechniker bei Vischer & Bolli Fräswerkzeuge von M.A. Ford ins Spiel. Nach intensiven Tests konnten beispielsweise die Vollhartmetall-TuffCut® Schaftfräser in Titan mit einem ausgezeichneten Kosten-Nutzen-Verhältnis überzeugen.

Die Entscheidung bzw. die Empfehlung für einen Hersteller führt bei Roland Wyss deshalb weniger zu einem Gewissenskonflikt als vielmehr zu einer optimalen Lösung. „Denitool beginnt bei den Eckradien zum Beispiel bei 0,1 mm und verfügt über zahlreiche Zwischengrößen und scharfkantige Wendeplatten. Kyocera dagegen ist in Sachen Preis und Qualität der ISO Wendeplatten ein interessanter Hersteller gegenüber den bekannten Standardanbietern. Das heißt, uns ist nicht daran gelegen, Kunden Standards aus Katalogen zu verkaufen. Ob Drehen oder Fräsen, meist sind es doch erst die Tests vor Ort, inklusive dem vorhandenen Equipment, die zu optimalen Ergebnissen führen.“

 

Nachhaltig agieren, nutzwertorientiert reagieren

Nun zählen bei der Werder AG die unterschiedlichsten Branchen zum Kundenkreis. Gefertigt werden, angefangen von Komponenten für Sprinkleranlagen, Wäge-Systeme oder Lager auch Implantate für die Human- und Veterinärmedizin. Dabei geht es, ob Chihuahua bis zur Dogge, um Hüft- und Kniegelenke sowie Knochenplatten. Die Anforderungen an deren Qualität sind identisch mit dem Humanbereich. Dafür variieren die Losgrößen enorm. Bei exotischen Hunderassen bewegt man sich bei 100 Stück, bei den „viel verbreiteten“ bei 1.000 Stück. Diese Losgrößen werden mehrmals pro Jahr abgerufen. Deshalb sind es vor allem die Standzeiten der Werkzeuge, die im überwiegend automatisierten Betrieb, selbst in den mannlosen Schichten, auch höhere Preise bei den Werkzeugen rechtfertigen. Interessant in diesem Zusammenhang sind allerdings die Vorgaben von André Stäger bei der Werder AG. Grundsätzlich soll demnach alles was möglich ist und Sinn macht, bei Vischer & Bolli geordert werden. Jeder Einrichter kann zudem Werkzeuge bzw. entsprechendes Equipment bis 2.000 CHF ohne Rückfrage bestellen. Dennoch hat man kontinuierlich ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis im Blick. Bestes Beispiel dafür sind unter anderem die Lagerschränke für Werkzeuge. Gegenüber der modernen Werkzeugmanagement-Systeme sind die Schränke von Vischer & Bolli relativ einfach aufgebaut. Der Vorteil so André Stäger: „Bei der elektronischen bzw. softwareunterstützten Variante erhält man mehrmals die Woche Werkzeuge, die immer wieder eingebucht und eingeräumt werden müssen. Bei uns dagegen wird zirka einmal im Monat bestellt, der Aufwand dafür ist sehr gering und das einmalige Einräumen wesentlich angenehmer. Dieses System hat sich bei uns bewährt. Unabhängig davon, ist hinter diese mehrmaligen Lieferungen auch ein ökologisches Fragezeichen zu setzen.“

So scheint Vischer & Bolli in der Summe bei der Werder AG sehr nachhaltig zu agieren, denn neben Werkzeugen, Toolschränken unterstützte man die Veltheimer Feinwerktechniker auch bei der Werkzeugspannung mit powRgrip von Regofix. Mittlerweile wird damit auf Grund der hohen Haltekraft und des hervorragenden Rundlaufs jede Maschine mit den Futtern ausgerüstet. Die vibrationsdämpfende Eigenschaft, so Roland Wyss, ist zudem, speziell bei der Werder AG, ein ganz entscheidender Vorteil gegenüber Schrumpfsystemen.

 

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Dienstleistungen für Produzenten
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Roland Wyss

Vischer & Bolli AG

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